Andrea Huson

Alltagsabenteurerin, neugierig, vielfältig, dem Herzen folgend, suchend & findend, hier & jetzt. Bhakti - Hingabe, kraftvoll, fließend, verliebt in den Atem, Blick auf das Wesentliche, gesundes Alignment, achtsam. Kirtan und Klangschalen - singen aus vollem Herzen & in Stille kehren, mit Freude und Leichtigkeit, dankbar und demütig über das, was das Leben bietet. Trust the Process!

Meditation für dein Seelengemüt – Create your own Sunshine

 

April, April – der macht was er will. Sommerschuhe und Winterjacke, Sonnenbrille, Sonnencreme zu gefütterten Stiefeln und Thermoreithose. Lieber April, ich bin vorbereitet und stecke mitten drin.

Auf und Ab geht die Dynamik der letzten Tage, explosiv, fordernd, hitzig –  leicht, fließend und rauschend wie Wasser.

 

Wie sieht dein inneres Wetter aus?

Schließ deine Augen. Nimm ein paar tiefe Atemzüge. Atme tief durch die Nase ein, lösend und entspannend über den Mund aus. Mit jedem Atemzug schenk dir die Erlaubnis mehr anzukommen. Anzukommen bei dir, in deinem Sitz, in deinem Körper.

 

 

 

 

 

 

 

Wie geht es dir in diesem Moment?

Wie fühlt dein Körper sich an?

Welche Körperstellen fordern deine Aufmerksamkeit, welche sind neutral und wo fühlt es sich wohlig an?

Welche Gedanken, Gedankenschleifen kreisen und sind laut?

In welcher Dynamik sind deine Gedanken unterwegs?

Von wo tauchen deine Gedanken auf? In welcher Form?

Wo kannst deine Gefühle wahrnehmen?

Wie zeigen sie sich?

 

Bleibe dir als Beobachter treu, ganz besonders dann, wenn du auf Sensationen in dir triffst.

Kein Anhaften, kein Einsteigen, kein Dramatisieren.

 

Nimm einen tiefen Atemzug durch die Nase ein und atme wohlig über den Mund aus.

Löse dich von deiner Beobachtung.

 

Mit der nächsten Einatmung visualisiere, wie dein inneres Wetter deines Seelengemütes aussieht.

Wie sieht es in dir aus?

Sonne, blauer Himmel, warm oder heiß?

Bewölkt, grau, neblig, stürmig, nass und kühl?

Regen, Hagel, Schnee, Donner & Blitz?

Der Moment nach einem wohligen Regenschauer im Hochsommer unter einem Regenbogen der sich abzeichnet?

 

Was gefällt dir an dem Bild?

Was möchtest behalten?

Was gefällt dir nicht?

Fühlt sich nicht gut und stimmig für dich an?

Beginne dein Wetter zu verändern, gestalte es, so wie es dir in diesem Moment gefällt und entspricht.

Entwickle dein Bild!

Visualisiere, spüre, kreiere für dich!

 

Der Geist macht keinen Unterschied, ob du es gerade in deinem Kopf für dich zusammen puzzelst oder, ob du real in diesem Wetter stehst. Doch die Reaktion – mental, emotional und geistig – hat dieselbe Kraft. Daher scheue nicht, all das hineinzulegen, was dir gut tut und deiner Seele entspricht. Denn Energie folgt deiner Aufmerksamkeit.

 

Wenn das Bild stimmig ist, nutze deinen Atem und schick dein kreiertes Seelengemüt-Wetter mit jedem Ausatmen weiter und tiefer in den Körper. Lass deinen Körper, deinen Geist, dein Herz dieses Bild umarmen und in sich aufnehmen – wie ein Gefäß, das gefüllt wird.

 

Fülle dich so lange an, wie du es für dich brauchst. Erfahre welche Gedanken, Gefühle und Empfindungen dich anfüllen.

Wenn du die Meditation beendest lass dich tief einatmen und über den Mund lass deinen Atem fallen.

Nimm dein Seelenwetter mit in deinen Alltag und genieße es.

Viel Freude beim Praktizieren.

Grüße von Herzen, Andrea