I AM HERE

 

Die letzten Tage & Wochen waren geprägt von der Vielfalt des Lebens.

Mein Lebens-Pendel schlug kraft- und freudvoll ins Licht und fand zugleich den Weg mit nicht weniger Intensität hinein in die Dunkelheit. Diese Zeiten lassen mich straucheln, lassen mich den Schatten im Licht und die Helligkeit im Dunklen erahnen. Sie geben meinem Weg ein paar neue Schlenker, ein paar Fußstapfen außerhalb der von mir gedachten Bahn und lassen mich prüfen, wohin meine ganz eigene, ganz persönliche Reise gehen darf.

 
In diesen Zeit brauche ich Halt – Halt in mir – wenn mein Innen und Außen mich auf den Prüfstand stellt.  Für ein Mehr an Erdung, Stabilität, Energie, Urvertrauen und mich wieder spüren: I AM HERE!

 

Such dir einen Platz, an dem du dich wohl fühlst. Ich empfehle einen Ort draußen in der Natur, wo du für dich sein kannst, aufgespannt zwischen Himmel & Erde.

Stell dich hüftweit hin, lass die Knie leicht gebeugt. Nimm ein paar tiefe Atemzüge – wohlig über die Nase ein und lösend, fallend über den Mund aus. Lass mit jeder Ausatmung Anspannung körperlich, geistig und emotional los und komm mit jeder Einatmung mehr an diesem Platz, in deinem Körper, bei dir an.

Beug deine Knie, schieb die Füße in die Erde und dann beginne langsam, langsam deine Beine zu strecken. Stell dir vor, wie du jeden Halt nach dem du dich sehnst, jede Kraft von Muttererde über die Füße, entlang der Beine, hinauf in dein Becken ziehen kannst.

Wiederhole die Bewegung sooft, bis du die Energie und Stabiltät bis hinauf in dein Herz, deine Schultern, Arme und Hände, deinen Hals und Nacken, deinen Kopf fließen lassen kannst. Fülle dich an!

Probiere aus, ob es für dich angenehmer ist mit der Ausatmung die Knie zu beugen und mit der Einatmung die Beine langsam zu strecken oder die Einatmung für das Beugen und die Ausatmung für das Strecken zu nutzen. Entscheidend für die Übung ist, je mehr Kraft du in deine Füße und Beine gibst, dich hier richtig in Verbindung bringst mit Mutter Erde und dich einlässt auf die Langsamkeit und Entschleunigung über die Dauer eines Atemzugs, um so mehr erfährst du Resonanz.

Das was du bereit bist hineinzugeben, dass darfst du auch empfangen … und vielleicht noch ein wenig mehr!

 

Zum Vergleich beug gerne einmal deine Knie, streck die Beine und spüre den energetischen Unterschied.

Achte darauf, dass du beim Strecken der Beine trotz aller Langsamkeit den Atem nicht anhältst – starr wirst oder dich fest machst – sei fließend und tauche ein in den Fluß des Lebens.

Wenn du dich gut genährt und gehalten fühlst, spüre für ein paar Atemzüge im Stand nach und bedanke dich mit einer Geste, bei dir und Mutter Erde, die sich für dich stimmig anfühlt.

Viel Freude beim Ausprobieren. Grüße von Herzen, Andrea

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